Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

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About Image - Dr. med. Christel Otte - Ärztliche Psychotherapie

Dr. Christel Otte — TP

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist eine Form der Psychotherapie und neben der Verhaltenstherapie, der analytischen Psychotherapie und der Systemischen Therapie eines jener Psychotherapieverfahren, deren Kosten in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Sie beruht auf den theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse und ihren Weiterentwicklungen. Die TP basiert auf der Grundannahme, dass Störungen der Seele sowohl in der verborgenen „Tiefe des Unbewussten“ (unbewusste oder unverstandene Wünsche, Motive, Konflikte) als auch in der „Tiefe der Zeit“, also in fortdauernden Einflüssen aus Kindheit und Jugend ihre Ursache haben.

Im Unterschied zur Verhaltenstherapie liegt der Schwerpunkt damit deutlich weniger auf der unmittelbaren Beeinflussung des Verhaltens des Patienten, sondern auf einer Klärung der zugrundeliegenden Ursachen, wodurch in der Folge eine Verringerung der Beschwerden erreicht wird.

Welche Krankheiten lassen sich mit tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie behandeln?

Depressionen gehören zu den verbreitesten psychischen Erkrankungen. Sie unterscheiden sich von Stimmungsschwankungen und zeichnen sich durch über einen längeren Zeitraum anhaltende Symptome wie Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, emotionale Leere oder Antriebsverlust aus. Oft sind die Grenzen zu schwereren seelischen Erkrankungen fließend, was die Zusammenarbeit mit Fachärzten für Psychiatrie erforderlich macht. Häufig sind auch körperliche Beschwerden mit einer Depression verbunden.

Angst ist eine der wichtigsten menschlichen Emotionen. Sie schützt uns vor Gefahr und ist deshalb lebensnotwendig. Angsterkrankungen zählen jedoch zu den häufigsten psychischen Störungen. Bei der Therapie der Angststörungen geht es immer um Anpassung der Angst an die Wahrscheinlichkeit einer realen Gefahr und um die Verhinderung einer Ausweitung in eine generalisierte Angststörung.

Während Angststörungen sich meist auf einen bestimmten äußeren Anlass beziehen, ist die Panikstörung durch wiederkehrende schwere Angstattacken gekennzeichnet, die nicht unbedingt in bestimmten Situationen auftreten und deshalb unkontrollierbar scheinen.

Das gemeinsame Auftreten von sowohl Angst- als auch depressiven Symptomen, ohne dass eine einzelne Symptomatik dominant ist.

Diesen Beschwerden liegt ein Missverhältnis zwischen der Stärke eines äußeren Stresses oder einer Belastung und den eigenen Bewältigungsmöglichkeiten zugrunde. Dabei kann es sich beispielsweise auch um schwerwiegende Ereignisse im sozialen Umfeld (Trauerfall) oder um eine eigene körperliche Erkrankungen handeln, mit denen man nicht mehr zurechtkommt.

Es handelt sich um psychische Reaktionen im Sinne einer Belastungs- und Anpassungsstörung auf ein Ereignis ungewöhnlichen Ausmaßes (z.B. Flucht, Naturkatastrophe, Vergewaltigung). Dabei kann die Traumatisierung oft schon lange zurückliegen und dem Betroffenen mitunter nicht mehr erinnerlich sein. Oftmals zeigt sich auch die Traumatisierung erst im Verlauf einer Therapie.

Es handelt sich beim Burnout oft um ein Missverhältnis von Einsatz und Erfolg. Wenn Menschen in ihren jeweiligen Betätigungsfeldern auf längere Sicht bei steigendem Engagement fehlender Anerkennung und Würdigung ausgesetzt sind, geraten sie in depressionsähnliche Zustände, aus denen sie oft nur mit professioneller Hilfe wieder herauskommen.

Personen mit Zwangserkrankungen verspüren den inneren nicht beherrschbaren Drang, bestimmte Inhalte zu denken oder bestimmte Handlungen auszuführen, gegen den sie sich trotz Erkenntnis des Zwangs nicht wehren können. Zwänge schränken die Lebensqualität der Betroffenen zunehmend ein und werden als quälend und deprimierend empfunden und können oft nur mit Hilfe von außen bewältigt werden.

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